Training
Jeder Hund lernt anders. Jeder Mensch übrigens auch.
Ob Welpe, Junghund in der Pubertät, Tierschutzhund mit Vorgeschichte oder erwachsener Hund, der einfach mehr erleben möchte: Wir finden zusammen heraus, was Sie beide brauchen. Am Anfang steht immer ein Kennenlernen.
01 · Einzeltraining
Volle Aufmerksamkeit für Sie beide
Einzeltraining ist immer dann sinnvoll, wenn Ihr Hund etwas ganz Neues lernen soll und zu viel Ablenkung noch nicht guttut. Gerade bei sehr jungen Hunden sind ein paar Einzelstunden vor dem Kurs das Beste, was Sie tun können: Ihr Hund lernt in Ruhe und festigt das Gelernte danach in der Gruppe.
Oft geht es aber gar nicht um Grunderziehung, sondern um Dinge, die sich im Alltag eingeschlichen haben – oder um einen Hund aus dem Tierschutz, der noch einiges lernen darf. Zum Beispiel, wenn Ihr Hund
- nicht allein zu Hause bleiben kann,
- unter Ängsten leidet,
- aggressiv reagiert,
- nicht stubenrein ist, zu viel bellt oder unangenehme Angewohnheiten hat,
- an der Leine zieht – Leinenführigkeit beginnt bei mir immer mit Einzelstunden.
Schon vor dem Einzug berate ich Sie gern: Welcher Hund passt zu Ihnen? Wie erkennen Sie einen guten Züchter? Worauf achten Sie bei einem Hund aus dem Tierschutz? Und was braucht er, wenn er bei Ihnen einzieht – vom Schlafplatz bis zur Frage Halsband oder Geschirr?
02 · Welpen
Die Welt entdecken – im eigenen Tempo
Die meisten Welpen ziehen mit acht bis zehn Wochen bei ihrer Familie ein. Gönnen Sie ihnen dann ein, zwei Wochen, um anzukommen. Deshalb beginnen meine Welpenkurse nicht vor der neunten Lebenswoche.
Ein junger Hund braucht mehr als Grunderziehung. Bis etwa zur zwölften Woche speichert er Erfahrungen besonders intensiv ab: Menschen, Geräusche, Böden, Gerüche, Fahrräder, Autos, andere Hunde. Wir machen deshalb kleine, altersgerechte Ausflüge und richten uns nach dem Tempo der Kleinen. Sie lernen dabei die unterschiedlichsten Hundepersönlichkeiten kennen – und vor allem Ihren eigenen Hund: sein Temperament, seine Ängste, seine Neugier.
Wenn Sie möchten, starten wir mit einem Erstgespräch bei Ihnen zu Hause. Da ist Zeit für alle Fragen rund um das neue Familienmitglied, und die ersten Trainingsschritte machen wir ganz in Ruhe im vertrauten Umfeld. Die Übungen bekommen Sie zum Nachlesen mit.
03 · Junghunde
Drei Kurse, die aufeinander aufbauen
Junge Hunde brauchen eine altersgerechte Erziehung – und vor allem eine gute Bindung zu ihrem Menschen. Kleine Erziehungsfehler lassen sich schnell wieder geraderücken. Stimmt die Bindung nicht, hat das langwierige Folgen.
Es gibt drei Junghundekurse mit je acht Stunden, die aufeinander aufbauen und einzeln buchbar sind: ab dem fünften Lebensmonat, vor und nach dem ersten Geburtstag. Mit jedem Kurs steigen die Ansprüche, immer passend zu Alter und Lernstand. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen, mit denen man gut durchs Leben kommt:
- der sichere Rückruf
- ein schnell ausgeführtes Stopp-Signal
- Sitz, Platz und ein zuverlässiges Bleib
- ein klares Nein
- Leinenführigkeit
04 · Kurse
Für Alltag, Nase und Kopf
Höchstens vier bis sechs Mensch-Hund-Teams pro Gruppe, damit niemand lange warten muss und jedes Team genug Aufmerksamkeit bekommt. Die meisten Kurse umfassen acht Zeitstunden. Welche Gruppe gerade Plätze frei hat, steht im Wochenplan.
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Grundgehorsam
Rückruf, Stopp, Sitz, Platz, Bleib und lockere Leine – die Basis, auf der alles andere aufbaut. Auch für erwachsene Hunde, die nie richtig in die Schule gegangen sind.
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Leinenführigkeit
Ganzheitlich: Aufmerksamkeit, Frust aushalten, An- und Ableinen, Haustür und Kofferraum. Ihr Hund lernt, selbst auf die Leinenspannung zu achten – auch wenn ein Ball fliegt oder ein Jogger vorbeirennt. Weil so viele Faktoren eine Rolle spielen, starten wir immer mit Einzelstunden.
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Anti-Jagd-Training
Wir festigen den Grundgehorsam, bauen wenn nötig Rückruf und Abbruchsignal neu auf und trainieren Impulskontrolle: Sitz heißt Sitz, auch wenn der Nachbarhund vorbeikommt. Und Ihr Hund bekommt einen Ausgleich, der Ihnen beiden Spaß macht.
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Anti-Giftköder-Training
Ehrlich gesagt: 100 % Schutz gibt es nicht – bei aktuellen Warnungen ist der Maulkorb das Sicherste. Aber wir können die Gefahr verringern: mit einem guten Abbruch, einem freundlichen „Lass liegen“ und einem Hund, der seinen Fund anzeigt, statt ihn zu fressen.
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Fährten
Mit der Schleppe aufgebaut: Ihr Hund folgt einer erlaubten Spur und darf seine Jagdlust auf Ihr Signal hin ausleben. Konzentrierte Kopfarbeit, die gerade hektische und ängstliche Hunde wunderbar auslastet.
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Nasenarbeit
Gegenstände unterscheiden, Gerüche anzeigen, Flächen absuchen, kleine Tricks und Spiele. Ideal bei Regenwetter und für Hunde, die nicht mehr weit laufen können. Ihr Hund zeigt Ihnen danach jederzeit, wo der Kaffee steht.
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Hoopers
Ihr Hund läuft durch Bögen, Tunnel und um Tonnen – gelenkt über Stimme und Handzeichen, ohne Sprünge. Schonend für die Gelenke, gut für die Zusammenarbeit und einfach schön anzusehen.
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Apportieren
Suchen, holen, bringen – und erst auf Signal starten. Später mit mehreren Dummys in vorgegebener Reihenfolge. Fördert Konzentration, Impulskontrolle und Bindung.
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Slow-Motion-Agility
Nicht auf Zeit, ohne hohe Sprünge. Knisternde Folien, Wackelbretter, Trampolin, Schubkarre: Ihr Hund wird umweltsicherer, und Sie lernen, ihn über Handzeichen zu führen.
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Hundetraining mit viel Spaß
Für Teams, die das kleine Einmaleins schon können: zweimal Slow-Motion-Agility, Rally Obedience, Schnüffelspaziergang, Longieren, Fährten, Hoopers und Tricktraining.
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Grenzen setzen
Grenzen gehören zu gutem Training – ganz ohne Härte. Hier üben wir, wie Sie Ihrem Hund verständlich zeigen, was geht und was nicht.
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Training im Doppelpack
Sie möchten mit einer Freundin und ihrem Hund trainieren? Melden Sie sich als festes Zweierteam an. Das spart Geld und ist kaum weniger effektiv als Einzeltraining.
05 · Social Walks & Wandern
Gemeinsam unterwegs – an der LeineSpazieren mit Fremden
Nicht alle Hunde kommen in Hundegruppen zurecht. Junge Hunde müssen lernen, auch mal angeleint mit anderen zu gehen. Ängstliche Hunde brauchen sichere Kontakte. Und frustrierte oder pöbelnde Hunde dürfen erleben, dass andere Hunde dabei sein können, ohne dass sie in der Leine hängen müssen.
Einmal im Monat gehen wir deshalb gemeinsam spazieren, angeleint. Wir stimmen ab, welcher Hund was braucht, und Sie lernen, die Stimmung Ihres Hundes zu erkennen und positiv zu beeinflussen. Willkommen sind Hunde ab dem sechsten Lebensmonat; vorher gibt es einen Kennenlerntermin, manchmal auch ein paar Einzelstunden zur Vorbereitung.
Außerdem wandern wir einmal im Monat dienstags im Bergischen.
Social Walk: 22 €